Gläubige waren für ihn dumm – Atheist schrieb Bibelverse-Tagebuch

Andrew Bustamante
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Andrew Bustamante

Andrew Bustamante wuchs in einer atheistischen Familie auf. Seine Mutter hatte sich vom traditionellen Katholizismus ihrer mexikanischen Heimat abgewandt. Sein Vater fiel einem Gewaltverbrechen zum Opfer, als Andrew noch ein Kind war...

6.2.2025
3 min

Als Andrew Bustamante mit 18 Jahren seine Ausbildung an der US-Luftwaffenakademie begann, war er überzeugter Atheist. «Ich war vehement antireligiös. Wenn du Christ, Katholik, Mormone oder Jude warst, warst du für mich offensichtlich ignorant und dumm, weil du an die Existenz eines Gottes glaubtest.»

An der Akademie lernte Andrew Meredithe Jessup kennen, ein überzeugter Christ, der im Zimmer nebenan wohnte. «Ich behandelte Meredithe jeden Tag wie Dreck, und trotzdem wachte er jeden Morgen mit einem Lächeln auf», erinnert sich Andrew Bustamante. «Er ertrug meine negative Einstellung gegenüber der Akademie und meinen Zynismus gegenüber dem Glauben mit unglaublicher Widerstandskraft. Jeden Tag zeigte er mir, wie es ist, ein gläubiger und standhafter Christ zu sein.»

Das Tagebuch

Andrew Bustamante konnte sich diesem Beispiel nicht entziehen. «Das brachte mich dazu, meine Erziehung in Frage zu stellen. Wie konnte dieser Mann so freundlich, fähig und geduldig sein, obwohl ich ihn ständig mit meiner Skepsis und meiner negativen Einstellung provoziert hatte?»

Obwohl er nach einem Jahr nicht mehr neben Meredithe wohnte und den Kontakt zu ihm verlor, war der (in diesem Fall positive) Same des Zweifels gesät. Ein Kollege bei der Marine, der ebenfalls Christ war, hatte ebenfalls grossen Einfluss auf Andrew Bustamante. Ian lud ihn zu seiner Hochzeit ein. Als Geschenk fiel Andrew nichts Passendes ein – bis er eine Eingebung hatte, die er heute als «göttliche Fügung» bezeichnet: Er beschloss, ein Tagebuch mit seinen Gedanken zu den Bibeltexten zu führen und es als Hochzeitsgeschenk zu überreichen.

«Das darfst du nie aus der Hand geben!»

«Etwa neun Monate lang las ich jeden Tag in der Bibel und schrieb meine Gedanken zu den Texten von 1. Mose bis zur Offenbarung auf», erklärt Andrew Bustamante. Als er beim Propheten Jesaja angelangt war, traf ihn die Erkenntnis: Er übergab sein Leben Jesus Christus und fand zum christlichen Glauben.

Bei der Hochzeit überreichte er Ian das Tagebuch und dankte ihm mit den Worten: «Danke, dass du nie aufgehört hast, mein Freund zu sein, auch als ich noch nicht gläubig war.» Ian blätterte staunend durch die Seiten und gab das Tagebuch schliesslich mit zitternden Händen zurück. «Das ist etwas, das du niemals aus der Hand geben solltest», sagte er.

Anruf der CIA

Nach seiner Zeit bei der Air Force, wo er als Atomraketenoffizier diente, beschloss Andrew Bustamante, das Militär zu verlassen. Kurz darauf erhielt er einen mysteriösen Anruf – es war die CIA. Er absolvierte seine Ausbildung auf der berüchtigten «Farm» in der Nähe von Williamsburg, Virginia, wo er Spionagetechniken wie Überwachung, Waffenhandhabung und das Anwerben von Informanten erlernte.

Später liess Bustamantes Frau Jihi, eine Buddhistin, die er auf seinen Reisen für die CIA kennengelernt hatte, das Tagebuch digitalisieren und sicherte Kopien in einem Bankschliessfach. Inspiriert von Andrews Beispiel begann auch sie, die Bibel zu lesen.

2014 verliess er die CIA und ging ins Zivilleben über. Später gründete er die Beratungsfirma «Everyday Spy», mit der er seine CIA-Erfahrungen in die Geschäftswelt einbrachte. In den sozialen Medien spricht er auch über seinen christlichen Glauben.

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