Gott trug ihn durch – «Die Leute tanzten auf dem Grab meiner Karriere»

20.2.2018
2 min

Einen Fuss hat er im Schnee und den anderen in der Gemeinde: David Wise ist Freestyle-Skifahrer und Jugendpastor. Es war denn auch sein Glaube, der ihn durch eine schwierige Zeit trug. Nach mehreren Schicksalsschlägen sah es aus, als wäre das Ende seiner Laufbahn erreicht – doch Gott stand ihm zur Seite, als sich beispielsweise die Sponsoren abwendeten.Zusammen mit seiner Frau Alexandra leitet David Wise eine Jugendgruppe in einer Gemeinde in Reno, Nevada, wo Wise aufgewachsen ist. Als Ski-Freestyler hat er schon für einige Schlagzeilen gesorgt: So holte er sich zum Beispiel bei den olympischen Spielen 2014 im russischen Sotschi eine Goldmedaille.

Wise kennt jedoch nicht nur die Sonnenseiten des Lebens. Er wurde durch zwei Verletzungen zurückgeworfen sowie durch vier Erschütterungen: Seine Schwester verlor bei einem Bootsunfall ein Bein, sein Schwiegervater starb und Alexandra ging durch eine postnatale Depression während sein Sohn durch eine gesundheitliche Krise ging, die er fast nicht überlebte.

Tanz auf Grab und uneingeschränkte Liebe

Seine Performance litt unter alledem und manche Sponsoren wendeten sich ab. «Es gab Leute, die schon auf dem Grab meiner Karriere tanzten und meinen tiefen Fall feierten.» Gleichzeitig habe er sich immer auf die uneingeschränkte Liebe und Unterstützung von ein paar wenigen Menschen in seinem Leben verlassen können. All das habe ihn gestärkt für das, was kommt. Sämtliche Waffen seines Feindes seien in Asche verwandelt worden.

Die «Sprüche-31»-Frau

Unter den Menschen, die ihm immer treu zur Seite standen, hebt David Wise seine Frau besonders hervor. Sie sei eine echte «Sprüche-31»-Frau. In dieser Bibelpassage steht unter anderem: «Eine tüchtige Frau – wer hat das Glück, sie zu finden? Sie ist wertvoller als viele Juwelen! Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrössert seinen Besitz. … Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht – doch wenn eine Frau Ehrfurcht vor dem Herrn hat, dann verdient sie das höchste Lob!»

«Es wäre temporär»

Alexandra und die beiden Kinder sind in Südkorea bei den Spielen dabei und hoffen mit ihm auf Edelmetall. Dieses jedoch wäre nicht sein ein und alles: «Mir ist bewusst, dass das temporär wäre und das ist ok.»

«Alles, was ich habe, ist ein Geschenk von Gott. Und er kann es nehmen, wenn er will. Ich bin umgeben von Menschen, die mich wirklich lieben und mir beistehen für das, was ich bin und nicht für das, was ich auf einem Paar Skiern vollbringe.»

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