Treu im Geben – «Glaube ist mehr als ein Gefühl»

Dennis Dixon
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Dennis Dixon
4.10.2021
3 min

Den Zehnten zu geben, war für Dennis Dixon schon immer ganz normal. Doch als seine Mutter und er gleichzeitig arbeitslos werden und sie Auto und Haus verlieren, wird sein Vertrauen ganz neu auf die Probe gestellt.

Schon immer faszinierten Dennis Dixon elektronische Geräte. Er liebte es, sie auseinanderzubauen und zu reparieren. Bald kamen Freunde zu ihm, damit er Geräte und Handys reparierte und als sein Vater einfach mal eine Anzeige schaltete, bekam Dennis schnell immer mehr Kunden. Der überzeugte Christ hatte das Gefühl, dass Gott ihn dahin führte, ein eigenes Geschäft zu eröffnen, aber eine feste Anstellung im Verkaufsbereich erschien ihm sicherer.

Von Anfang an brachte ihm sein Vater aber bei, wie wichtig es ist, den Zehnten Gott zurückzugeben. «Den Zehnten zu geben bedeutet, dass du Gott das anvertraust, was er dir gegeben hat, und ihn ehrst – mit 10 Prozent von den 100 Prozent, die er uns jeden Tag gibt», erklärt Dennis. Dadurch habe er früh gelernt, Gott auch mit seinen Finanzen zu vertrauen.

Glaube – eine Entscheidung

Dieses Vertrauen wurde auf die Probe gestellt, als sein Arbeitgeber pleite ging und seine Mutter und er gleichzeitig die Arbeit verloren. Schon bald verloren sie ihr Auto und dann das Haus. «Von dem Moment an merkte ich, dass Glaube nicht einfach ein Gefühl ist, sondern eine Reaktion», erzählt Dennis von seiner Erkenntnis in jungen Jahren. «Wie entscheide ich mich, auf dies zu reagieren? Werde ich in Panik ausbrechen oder weiterhin Gott vertrauen? Und ich entschied mich, Gott zu vertrauen. Ich entschied mich, weiterhin den Zehnten zu geben und zu beten. Und zu glauben, dass er sich um uns kümmert. (…) Ich wollte nicht zulassen, dass meine Umstände meinen Glauben zerstören.»

Wenn sich Türen öffnen

In dieser Zeit erinnerte er sich an die Führung Gottes in Richtung eigenes Geschäft. Er betete um Klarheit – und fand einen Mietlokal, dem man ihm zu besten Bedingungen überliess. Er wusste, dass Gott es war, der ihm die Türen öffnete. «Ich entschied mich einfach, das zu tun, was Gott mir die ganze Zeit über schon gesagt hatte…» Schon bald florierte sein Reparations-Geschäft. Er habe unglaubliche Gnade erlebt, die sonst gar keinen Sinn machen würde. «Es geschahen einfach so Wunder. Ich erlebte, wie Gott mich auf eine Weise versorgte, wie ich es nie gekonnt hätte – ich weiss, dass ich es aus meiner Weisheit oder meinem Wissen nie geschafft hätte. Das ist reine Gnade.»

Dies alles führt er darauf zurück, dass er immer Gott vertraut hat, gerade auch im finanziellen Bereich und dies durch den Zehnten zum Ausdruck brachte. «Gott hat uns alles zurückgegeben, was wir verloren haben. Ich hätte nie gedacht, dass ich hier enden würde, mit meinem eigenen Geschäft, einem sechsstelligen Jahresumsatz, jeder Tag ist ein Segen. Und ich bin einfach dankbar dafür…»

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