Weltfussballer Kaká – Glaube wuchs bei Rückschlägen mehr als im Erfolg

Kaká dankt Jesus für seine Fussballkarriere
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Kaká dankt Jesus für seine Fussballkarriere
Der ehemalige brasilianische Fussballstar Kaká sagt, dass nicht seine weltweiten Erfolge, sondern die schwierigsten Phasen seiner Karriere letztlich seinen christlichen Glauben vertieft und seine Identität in Christus geprägt hätten.
28.11.2025
3 min

Bei einem Männertreffen der «Igreja Família» in der Grossstadt Sorocaba im brasilianischen Bundessaat São Paulo sprach der Weltfussballer des Jahres 2007 darüber, wie Unsicherheit, Verletzungen und der Druck der Medien ihn dazu brachten, sich stärker auf Gott zu verlassen.

Kaká (43), der in einem christlichen Elternhaus aufwuchs, sagte, dass er erst in Zeiten der Verletzlichkeit verstand, was es bedeutet, ein «Kind Gottes» zu sein – und nicht in seinen Glanzjahren. Von letzteren gab es bekanntlich nicht wenige: Kaká, der in seinem Insta-Profil «Son of God» (dt. Gottes Sohn) und «Disciple of Jesus Christ» (dt. Jünger von Jesus Christus) stehen hat, wurde bekanntlich mit Brasilien Weltmeister, wurde spanischer (mit Real Madrid) und italienischer Meister (mit AC Mailand) sowie Champions-League Sieger (mit AC Mailand).

Bei Real durch Gott Stabilität gefunden

Mit 18 erlitt er einen schweren Halswirbelbruch, der ihn monatelang ausser Gefecht setzte. Später, nach seinem Wechsel zu Real Madrid, durchlebte er eine der frustrierendsten und identitätserschütterndsten Phasen seiner Laufbahn, geprägt von nachlassender Leistung und hohen Erwartungen.

Er sagte, er habe «durch die Gegenwart Gottes» Stabilität gefunden. «Ich gewann die tiefe Überzeugung, dass ich weder der beste Spieler der Welt noch der schlechteste Transfer von Real Madrid war – ich war ein Kind Gottes», sagte Kaká vor den Zuhörern beim Männertreffen.

Nicht Anhängsel, sondern Fundament

Der Glaube, so fügte er hinzu, sei für ihn nie ein blosses Anhängsel seiner Karriere gewesen, sondern sein Fundament. «Das Ziel war nicht, mich selbst zu erhöhen, sondern das Gegenteil. Alles, was ich tat, war zur Ehre Gottes», hielt er fest.

Kaká beschrieb ausserdem den Frieden, den er in einer Zeit erlebte, in der er befürchtete, seine berufliche Laufbahn stehe vor dem Zusammenbruch. Obwohl er nicht wusste, was auf ihn zukommen würde, verspürte er «einen Frieden, der allen Verstand übersteigt». Diese Erfahrung habe ihm geholfen zu erkennen, dass seine Identität in Gottes Gegenwart verwurzelt sei – nicht in Trophäen, Toren oder öffentlicher Anerkennung.

Erfolg darf nicht Identität bestimmen

Anhand seiner eigenen Geschichte ermutigte er christliche Männer, auf Gottes Güte zu vertrauen und daran zu denken, dass Arbeit und Erfolg zwar aus ihrer Identität hervorgehen können, sie aber niemals bestimmen dürfen.

Während seiner Botschaft erwähnte Kaká kurz sein Theologiestudium, das er privat absolviert hat. Er stellte klar, dass er sich nicht als Pastor versteht und dass er seit seinem Austritt aus der «Igreja Renascer em Cristo» nicht öffentlich bekannt gibt, welche Gemeinde er aktuell besucht. Er nehme jedoch weiterhin Einladungen an, um in verschiedenen Gemeinden über sein Leben zu sprechen.

Im breiteren lateinamerikanischen Kontext – in dem viele Christen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belastungen ausgesetzt sind – unterstreiche sein Lebensweg, wie wichtig es sei, die persönliche Identität im Glauben zu verankern und nicht im beruflichen Erfolg.

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