Dejah Hall nach Heroin-Jahren – «Ich war ein Monster»

23.1.2017
2 min

Dejah Hall (26) publizierte in diesen Tagen Bilder, die sie während ihrer Heroin und Meth-Sucht zeigen – sowie heute, mehrere Jahre später. Sie sagt, dass Jesus ihr Leben gerettet habe. Und sie investiert sich nun in ein Drogen-Reha-Programm.

Es war vor vier Jahren, im Dezember 2016, als Dejah Hall (26) den Tiefpunkt ihres Lebens erreicht hatte. Meth, Kokain und Heroin hatten ihr Leben ruiniert. Sie habe überhaupt keine Kontrolle mehr über ihr eigenes Leben gehabt. «Ich war ein Monster, im wahrsten Sinne dieses Wortes», blickt sie heute zurück.

Ihre Sucht begann mit Pillen, erinnert sich Hall. Mit diesen begab sie sich auf eine nicht zu enden wollende Abwärtsspirale, die zu Heroin und Meth führte. Irgendwann war es ihr egal, ob sie noch lebte oder bald sterben würde.

Durchbruch dank Opa

Es war ein offenes Gespräch mit ihrem Grossvater, welche ihr zum Durchbruch zu einem besseren Leben verhalf. «Opa sass in seinem Rollstuhl und sagte zu mir: 'Du verletzt mich, Dejah.'» Diese Worte führten dazu, dass Hall in sich ging und analysierte, was aus ihr geworden war.

Sie versprach ihrem Grossvater, dass sie sich bessern wolle. Nur Stunden später folgte jedoch der nächste Tiefpunkt: Wegen verschiedenen Verbrechen wurde sie ins Gefängnis gesteckt.

Es ist genug

Jedoch noch hinter Gittern schwor sie den Drogen ab. Sie beschäftigte sich mit dem christlichen Glauben und fand zu Gott. In der Folge veränderte sich ihr Leben. «Nun danke ich Gott jeden Tag, dass ich nicht mehr da bin, wo ich einmal war», hält Dejah Hall fest. «Ohne die Liebe und Hilfe von meinem Herrn und Retter, Jesus Christus, wäre das nicht möglich gewesen.»

Auf Facebook zeigte sie nun Bilder, die sie während ihrer Sucht, ihrem Gefängnisaufenthalt sowie heute zeigen. Inzwischen ist sie Mutter eines 18 Monate alten Kindes und bald ist der College-Abschluss geschafft. Ab Januar beginnt sie zudem als Beraterin in einem Alkohol- und Drogen-Reha-Programm in ihrem Wohnort in Florida.

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