Aus dem Haus geworfen – Jaya Jeevans las Bibel und begann, sie zu lieben

Jaya Jeevans
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Jaya Jeevans
23.6.2021
3 min

Jaya Jeevans fand eine Bibel in einer christlichen Schule. Sie begann, diese zu lesen und sich für den christlichen Glauben zu interessieren. Doch als ihr Bruder sie beim Lesen der Bibel erwischte, geriet er in Rage, zerriss die Bibel und warf Jaya aus dem Haus.

«Er hat an diesem Tag buchstäblich alles um sich geschmissen, als er mich mit der Bibel fand», erinnert sich Jaya. Da sie aus einem nicht praktizierenden Hindu-Haushalt kam, hatte Jaya keine Ahnung, warum er sich aufregte, aber sie war durch seine gewaltsame Zurückweisung verletzt.

Das Mädchen aus dem indischen Karon-Distrikt im 32-Millionen-Bundesstaat Jharkhand hatte danach das Gefühl, heimlich in der Bibel lesen und beten zu müssen.

Ehemann kämpft nicht dagegen

Im Alter von 21 Jahren lernte sie einen Hindu aus Bangalore kennen und heiratete ihn. Ihr Mann unterstützte sie in ihrem christlichen Glauben, anders als seine Familie.

Allein und ohne Unterstützung – mit Ausnahme ihres Mannes – in ihrem Glauben, begann Jaya, sich innerlich von den Praktiken der Gesellschaft zu entfernen. Sie beschloss, dass sie, während andere Götzen anbeten würden, in ihrem Herzen nur noch mit Jesus sprechen würde. Doch langsam wanderte sie in ihren Gedanken von Jesus ab…

«Er hat mich nie verlassen»

Sie habe Jesus verlassen. «Aber er hat mich nie verlassen.» Mit ihrem Mann zog Jaya 2014 nach Houston und beantragte ein Arbeitsvisum. Sie arbeitete im IT-Bereich. Sie hatte eine wunderschöne Tochter, einen Ehemann, der ihr zur Seite stand und ein tolles Leben – aber sie verfiel in Depressionen.

«Warum bin ich nicht glücklich?», fragte sie sich. «Ich erinnerte mich, dass als ich mit Jesus Christus zusammen war, ich nie diese Art von Situationen in meinem Leben hatte. Warum habe ich Jesus Christus vergessen?», reflektierte sie. «Vielleicht ist mein Leben so, weil ich ihn völlig aus meinem Leben verdrängt habe. Ich schaute zum Himmel auf und sagte: 'Herr, ich habe nicht bemerkt, dass ich mich von dir entfernt habe. Ich brauche dich. Kannst du mich bitte zurücknehmen, Herr, denn ich bin verloren.'»

Leben verändert

Dann musste sie nach Indien reisen, um Probleme mit ihrem Visum zu regeln. Sie verbrachte ihre Tage dort weinend. Aber jemand lud sie in die «Baruch Adonai»-Gemeinde ein. Die Worte brachten Jaya Tränen in die Augen und Reue in ihr Herz. «Ich sah, wie Gott direkt zu mir sprach, dass mein Leben zerbrochen war und wie er mich wiederherstellen wollte. Das hat mein Leben verändert.»

Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten bekam sie einen neuen, tollen Job im IT-Bereich. «Seitdem sehe ich jeden Tag Gottes Segen. Wenn Gott eine Person wie mich auswählen kann, die wertlos ist, und mich so sehr segnen kann, kann er das für jeden tun. Die Liebe, die ich heute erlebe, möchte Gott jedem Menschen bringen.»

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