Er verlor Frau und Kind – «Meine Millionen halfen mir nicht»

Tommie Harris
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Tommie Harris
Der ehemalige NFL-Defensivspieler Tommie Harris erlebte zwei Tragödien. Er verlor seine Frau 41 Tage nach der Heirat und später ein Kind durch den «Plötzlichen Kindstod». Im Schmerz und in der Trauer habe Gott ihn durch die dunklen Tage getragen.
22.11.2023
2 min

«Ich betrachte jeden Tag als ein Wunder, wenn ich in den Spiegel schaue und sehe, dass ich nicht in einer Zwangsjacke bin oder meinen Verstand bei dem, was ich durchgemacht habe, verloren habe», sagt Tommie Harris. «Gott ermutigt und inspiriert mich, anderen zu helfen.»

Tommies Frau Ashley war gerade 29 Jahre alt, als sie 2012 an einem plötzlichen Gehirnaneurysma starb. «Wir waren 41 Tage lang verheiratet», erklärte Harris. «Ich war in einem Flugzeug ... ohne zu wissen, dass ich bei der Landung einen Anruf bekommen würde, der besagt, dass meine Frau aufgehört hat zu atmen, und ich umgehend heimkehren musste.»

«Die Millionen konnten nicht helfen»

Zwar hatte er Millionen von Dollar, «aber in diesem Moment konnte mir nichts helfen. Ich habe jeden Sinn für Finanzen verloren, für alles. Mein Glaube wurde getestet und ich erinnerte mich, dass ich zu Gott gesagt hatte, er solle seinen Willen in meinem Leben geschehen lassen.»

Aber es lag noch mehr Herzeleid vor dem Athleten. Vier Jahre nach diesem verheerenden Verlust hatte Harris eine neue Beziehung und das Paar bekam ein Baby. «Doch vier Monate nach der Geburt starb es durch den ‘Plötzlichen Kindstod’.» Diese erneute Tragödie führte dazu, dass sein Glaube auf eine harte Probe gestellt wurde.

«Alles kann schnell vergehen»

«Ich glaube, dass Gott zu mir spricht, damit ich den Menschen zeige, wie wertvoll das Leben ist und das es sich jederzeit ändern kann. Gibst du in jedem Augenblick dein Bestes? Ich denke, dass mein Atem gerade jetzt benutzt wird, um anderen zu zeigen, dass sich die Dinge plötzlich ändern können.»

Gott habe ihn in den schlimmsten Tagen seines Lebens getröstet und die schrecklichen Umstände genutzt, um ihn an einen Ort des tiefen Mitgefühls für andere zu bringen. «Ich suche nach tief hängenden Schultern. Ich suche die Person, die vielleicht nicht zugänglich aussieht, aber ich weiss, dass sie eine Umarmung braucht. Ich habe gelernt, anderen zu helfen.»

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Neuauflage. Er erschien bereits am 27.11.2019 bei Jesus.ch

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