Paar überlebt 9/11 und Corona – «New York versucht mich umzubringen»

Christina Stanton
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Christina Stanton
4.5.2020
3 min

Ein Ehepaar landete in New York gleich zweimal im Krankenhaus: Christina und Brian Santon überlebten den Terroranschlag am 11. September 2001 – und nun waren die beiden auch wegen Corona hospitalisiert. Dass sie noch leben, schreiben sie Gott zu.Christina und Brian Stanton überlebten «9/11». Ihre Geschichte wurde im vergangenen Jahr bei «CBN» abgebildet, nachdem Christina bereits ein Buch über ihre Erlebnisse geschrieben hatte.

«Druckwellen warfen uns zurück»

Ehepaar Stanton in ihrer Wohnung
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Ehepaar Stanton in ihrer Wohnung

Ihre Wohnung lag nahe am Südturm des World Trade Center. Sie starrten gerade auf den brennenden Nordturm der Twin Towers, als das zweite entführte Flugzeug über ihnen in den Südturm krachte.

«Die Druckwellen warfen uns in unsere Wohnung zurück.» Als die beiden wieder zu Bewusstsein kamen, flohen sie wie Tausende andere in den Battery Park, während die dicke und stickige Trümmerwolke der einstürzenden Kolosse sie einzuhüllen begann.

«Werden wir sterben?»

Alle Fliehenden gerieten in diesen Rauch. «Wir fürchteten, dass wir ersticken», erinnert sich Christina. «Alle rannten kreischend umher, stiessen sich gegenseitig an und kletterten über Hindernisste. Und ich erinnere mich nur noch, wie ich Brian ansah und fragte: 'Werden wir sterben?'»

Die beiden überlebten, litten jedoch jahrelang unter gesundheitlichen Problemen durch den giftigen Staub. Dies brachte sie näher zu Gott. Christina: «Unser ganzes Leben hat sich durch '9/11' verändert. Es hat unsere Beziehung zu Christus vertieft.»

Ein Monat wegen Corona im Krankenhaus

Christina Stanton
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Nun landeten die beiden wegen des Coronavirus erneut im Spital. «Es war ein Kampf», sagt Christina, die fast an der Lungenkrankheit gestorben wäre.

Als sie zum zweiten Mal wegen Corona ins Spital eingeliefert wurde, fragte sie den Arzt nach einer Prognose: «Können Sie bitte ehrlich sein und mir sagen, wie meine Chancen stehen, das zu überleben?» Und der Arzt antwortete, sie habe eine '50/50-Chance'. Christina erkannte, dass es mehr als medizinische Hilfe braucht, um sie zu retten. Sie war jahrelang mit Missionaren in Übersee gereist. Zu den vielen Gebetsanliegen, die sie mit ihren Freunden in aller Welt bewegte, kam nun ein eigenes dazu...

«In diesem Namen liegt Macht»

«Als ich herausfand, dass ich Corona-positiv war, schrieb ich in den ersten Stunden danach mindestens hundert E-Mails, in denen ich die Leute bat, für mich zu beten.» Danach habe sie gespürt, wie sie im Gebet getragen wurde. Und nicht nur in dem Moment: «Ich spürte es während des ganzen Prozesses.» Christina fügt an: «Gebet ist alles. Und im vergangenen Monat habe ich den Namen Jesus Christus oft angerufen. Und in diesem Namen liegt Kraft!»

Es sei ein anderer Blickwinkel auf Jesus, «als wieder einmal eine Erfahrung nahe am Tod vor der Türe stand. Ich sage den Leuten: 'New York versucht immer wieder, mich umzubringen!'»

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