«Mogli the Iceburg» – Rapper überwindet Verlust und Depressionen

Mogli the Iceburg
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Mogli the Iceburg
12.7.2022
2 min

Seine Mutter starb, als er gerade 12 Jahre alt geworden war. Der christliche Rapper «Mogli the Iceburg» lehnte dadurch das Wohlstandsevangelium ab. Sprich die Vorstellung, dass Gott einem nur segnen und im Glück leben lassen will.

«Ich bin mir des Ausmasses des Leidens in der Welt bewusst», sagt «Mogli the Iceburg». «Ich habe mich immer gegen Ideen wie das Wohlstandsevangelium gewehrt. Schauen wir uns in der Welt um. Liebt Gott nicht auch die Menschen in Afghanistan? Oder in Haiti?»

Geboren als Jacob Hornburgh, zog der Junge aus Long Beach mit seinen musikalischen Eltern ins ländliche Tennessee, wo er als mexikanischer US-Amerikaner auffiel. An seiner High School war er eines von nur fünf Latino-Kindern. Dies trug ihm auch seinen Rap-Namen ein. Weil er gross und schlaksig war und dunkles Haar hatte, dachten die Kinder, er sähe aus wie Mogli aus dem Dschungelbuch. Zu seinem Spitznamen fügte er «Iceburg» hinzu, was sich auf seinen Nachnamen reimt.

Unerwarteter Verlust

Seine Eltern verdienten ihren Lebensunterhalt mit christlicher Musik, und sie ermutigten Mogli, seine Talente zu entwickeln. Als er zwölf Jahre alt war, starb seine Mutter an einem unerwarteten Herzinfarkt. Es war herzzerreissend und ernüchternd, sich der menschlichen Sterblichkeit in einem so jungen Alter bewusst zu werden.

«Ich war nie wirklich wütend auf Gott, weil ich wusste, dass das irrational war, aber es dämpfte andere Erwartungen», sagt Mogli. «Es gibt kein Versprechen, dass dieses Leben bequem oder einfach sein wird.»

Depression überwunden

Während seiner High-School-Zeit verglich er auch den Hinduismus und den Islam – das bekräftigte seinen Glauben an Jesus Christus. «Wenn ich kein Christ wäre, würde ich die Dinge sehr nihilistisch sehen», sagt Mogli (der Nihilismus ist eine Weltanschauung, die von der Nichtigkeit und Sinnlosigkeit alles Bestehenden ausgeht).

Seine Ernsthaftigkeit spiegelt sich auch in seiner Musik wider. Früher hatte er mit Depressionen zu kämpfen. Die schwere Zeit war aber auch Quelle der Inspiration. «Wenn ich nicht an Gott glauben würde, wäre ich der Typ Mensch, der sagen würde: 'Es fällt mir wirklich schwer zu verstehen, warum jemand als Mensch Rechte haben sollte oder warum jemand einen selbstverständlichen Wert hat.'» Doch durch Jesus Christus weiss Mogli um den von Gott zugesprochenen Wert.

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