«Ewigkeit schätzen gelernt» – Vom Gangmitglied zum Produzenten christlicher Filme

31.3.2019
3 min

Der Film «180» sorgte für Aufsehen. Dahinter steht als Produzent der Libanese Emeal «E.Z.» Zwayne. Einst war er ein wilder Teenager. Und Bandenmitglied. Dabei ist es nicht einmal selbstverständlich, dass er überhaupt zur Welt kam, denn zwei Babys vor ihm hatte seine Mutter abtreiben lassen. Er selbst stand vor dem gleichen Schicksal…Fast wäre sein Leben schon vor seiner Geburt wieder geendet. Und das, obwohl Abtreibungen im Libanon illegal waren. Dennoch hatte seine Mutter bereits vor seiner Empfängnis zweimal von Ärzten eine Abtreibung vornehmen lassen können. Und nun plante sie im Fall von Emeal Zwayne eine dritte – diesmal verweigerte der Arzt aber den Eingriff.

«Als sie an diesem Tag in der Arztpraxis sass und buchstäblich darauf wartete, mein Leben zu beenden, schaute der Arzt einfach zu ihr hinüber und sagte: 'Ich werde dich das dieses Mal nicht tun lassen!'»

Noch als er ein Kleinkind war, zog seine Familie in die USA. Doch schon in seinen Jugendjahren sorgte er für jede Menge Probleme.

Von zwei Schulen geflogen

«Bevor ich 16 Jahre alt wurde, war ich bereits von zwei High Schools geflogen.» Emeal «E.Z.» Zwayne kannte keine Regeln. Im Gegenteil. Als Bandenmitglied bei den «Crips» sorgte er für jede Menge Ärger. «Vor den Augen meiner Familie versuchte ich mir das Leben zu nehmen.»

Alles wurde anders, als er 1991, im Laufe seines 16. Lebensjahres, zum Glauben an Jesus Christus fand. «Das veränderte mein Leben völlig.» Die gleiche Energie, die er bislang ins Unruhestiften gesteckt hatte, floss nun in den Drang, das Evangelium weiterzugeben.

Heute dreht er christliche Filme

Innerhalb von fünf Jahren – also bis zu seinem 21. Lebensjahr – besuchte er eine christliche Universität, wurde als Pastor ordiniert, heiratete und gründete eine Familie. Und bald darauf begann er, Filme zu drehen, wie beispielsweise «180», ein Doku-Streifen, der sich mit dem Thema Abtreibung beschäftigt und der bei «Pure Flix» gestreamt wird. «Pure Flix» ist die Produktionsstätte von Streifen wie der «God's Not Dead»-Reihe, «War Room» oder «Fireproof».

Weiter steht Zwayne beispielsweise hinter Produktionen wie dem Dokumentarstreifen «Noah» (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Kinofilm) oder «The Atheist delusion».

«Gott hat mir die Augen geöffnet», sagt er heute. «Ich wurde eine brandneue Person. Ich wurde vom Erlöser berührt und geheilt... und ich will, dass andere diese Liebe kennenlernen.»

Er ruft Christen auf, es ihm gleichzutun: «Wenn wir die Ewigkeit schätzen, wenn wir das Leben von Männern und Frauen schätzen, wenn wir verstehen, dass die Ewigkeit real ist, schätzen wir unseren Gott und seine Herrlichkeit und das, wozu er uns berufen hat als sein Volk. Dann werden wir anfangen, darin zu investieren.»

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