Unglaublicher Weg – Von der obdachlosen Kellnerin zur Stadtplanerin

Britnie Turner mit Waisenkindern in Afrika
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Britnie Turner mit Waisenkindern in Afrika
17.5.2022
2 min

Während der Immobilienkrise lebte Britnie Turner mehrere Monate in ihrem Auto. Sie fragte sich, ob Gott sie verlassen hätte. Doch dann folgte eine überraschende Wende…

Britnie erinnert sich: «Ich fragte Gott: 'Warum bin ich überhaupt hier?'» Sie habe gespürt, dass er ihr mitteilt: «Weil ich dich segnen will.» Später in dieser Schicht als Kellnerin bediente sie eine Gruppe von Immobilieninvestoren, durch die sie einen neuen Job fand. Sie packte ihre Sachen, vermietete ihr Haus und zog in eine andere Stadt. Das war im Jahr 2007, kurz bevor die Immobilienblase platzte.

«Nach weniger als zwei Monaten sagten sie: 'Wir brauchen diese Stelle nicht mehr. Der Immobilienmarkt läuft schlecht.'» Schlimmer noch: Der Scheck für die erste Monatsmiete ihres Mieters platzte. Dabei musste sie doch die Hypothek bezahlen… «Also zog ich in mein Auto.» Neun Monate lebte sie in ihrem Auto, während sie nach zuverlässigen Mietern suchte.

«Hat Gott mich verlassen?»

Sie habe sich verlassen gefühlt. «Oft dachte ich, Gott hätte mich verlassen.» Britnie Turner nahm einen Job bei einer anderen Investmentgruppe an. Dort lernte sie alle Aspekte des Immobiliengeschäfts kennen. «Ich kam zu einem Einkommen, indem ich meine Lizenz als Immobilienmaklerin erwarb und Immobilien für sie fand.»

Mit dieser Erfahrung im Rücken gründete Britnie ihr eigenes Unternehmen. «Nach einem Jahr, in dem fast alles schief ging, was nur schiefgehen konnte, entwickelte ich die grösste Sanierungsfirma in Nashville.»

Als Nächstes revitalisierte ihr Unternehmen Stadtviertel in der Innenstadt, indem es verfallene und abgebrannte Immobilien beseitigte und Häuser baute. 

Vom Abbruch zur Blüte

«Ich hatte keine Ahnung, dass Gott mir beibrachte, wie man die kaputtesten Orte – ohne Arbeit, ohne Perspektiven, aber mit hoher Kriminalität – zu einer blühenden Gegend macht. Und dann, im Laufe des nächsten Jahres, wurde ich zu einer der grössten Stadtplanerinnen in Nashville.»

Heute unterstützt Britnies Unternehmen Waisenkinder in Afrika. Unter anderem baut sie gerade ein Waisenhaus auf. Inzwischen wurden durch Britnies humanitäre Arbeit über 600 Kinder unterstützt. Auch ihr Ehemann Jeremy teilt Britnies Mitgefühl für andere, sei es bei der Lieferung von Hilfsgütern, während eines Vulkanausbruchs oder beim Wiederaufbau einer abgelegenen Schule, die von einer Überschwemmung verwüstet wurde.

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