Ein täglicher Kampf – Frieden finden in einer sorgenvollen Welt

8.8.2019
3 min

In unserem Alltag gibt es immer wieder die Versuchung, uns Sorgen zu machen. Sorgen können alle Bereiche des Lebens umfassen, von Beziehungen über Finanzen bis hin zu unserem geistlichen Status vor Gott. Auch die Bibel spricht davon, aber sie gibt uns Versprechen und Aufforderungen, wie wir damit umgehen sollen.

Diese Wahrheiten aus der Bibel helfen uns, gegen die vielen Sorgen anzukämpfen, denen wir jeden Tag begegnen, egal wie gross sie sind.

Nicht über das Leben sorgen

«Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um das, was ihr an Essen und Trinken zum Leben und an Kleidung für euren Körper braucht. Ist das Leben nicht wichtiger als die Nahrung, und ist der Körper nicht wichtiger als die Kleidung?» (Matthäus, Kapitel 6, Vers 25)

Jesus selbst kannte unsere Tendenz, uns Sorgen zu machen und er befiehlt uns einfach, es nicht zu tun. In seiner Aufforderung zeigt er uns, welchen Wert diese unbeständigen Dinge, über die wir uns sorgen, haben im Vergleich zu unserem eigenen Leben und unserer Seele. Das ist die erste Wahrheit aus der Bibel: Wir sollen uns keine Sorgen machen!

Aber wir sind Menschen, wir sind oft schwach – deshalb gibt es in der Bibel noch mehr Verheissungen, die uns helfen, gegen die Sorgen anzukämpfen.

Mit Fürbitte und Dank gegen die Sorgen kämpfen

«Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.» (Philipper, Kapitel 4, Verse 6-7)

Jesus fordert uns auf, uns keine Sorgen zu machen – und wir bekommen auch Werkzeuge, um die Sorgen zu überwinden: Fürbitte und Dank. Uns wird versprochen, dass wenn wir Gott danken und ihn im Kampf gegen das Sorgen um Hilfe bitten, er unsere Gedanken mit dem Frieden Gottes erfüllen wird, der unsere Herzen und Gedanken davor schützen wird, von den Sorgen überwältigt zu werden. Wenn wir dieses Angebot annehmen, werden wir erleben, dass Gott uns aktiv hilft, wenn wir ihn in unseren Sorgen suchen, indem er uns Frieden schenkt.

Die erdrückenden Sorgen auf Jesus werfen

«Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.» (1. Petrus, Kapitel 5, Vers 7)

Wenn wir an den Punkt gelangen, an dem der Kampf gegen das Sorgenmachen zu hart wird, gibt es noch einen letzten Ausweg: Wir dürfen die Sorgen auf Jesus selbst werfen. Er ist bereit, all unsere Sorgen und Ängste auf sich zu nehmen, weil er sich um uns kümmert. Hier stellt sich aber die Frage: Wie kann ich meine Sorgen auf Jesus werfen?

Die Antwort liegt in Jesu Macht über diese Welt. Wir wissen aus dem Hebräerbrief, Kapitel 1, dass Jesus selbst das gesamte Universum durch die Kraft seines Wortes zusammenhält. Wenn wir darauf vertrauen, dass die Kontrolle über diese Welt in seiner Hand liegt, dann haben unsere Ängste und Sorgen keine Auswirkungen mehr auf uns, weil wir erkennen, dass sich auch all unsere Umstände und Situationen unter der Kontrolle Jesu befinden. Und wem könnte man eher vertrauen als Jesus, der uns liebt und sich selbst als Opfer für uns hingegeben hat?

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