Das Leben auf den Kopf stellen – «Monoholy»: Was ist besser – geben oder nehmen?

22.7.2020
2 min
Monopoly-Spielbrett
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Monopoly-Spielbrett

Eine christliche Version von Monopoly regt zum Nachdenken an: Was macht schlussendlich glücklicher – geben oder nehmen, raffen oder teilen?

Jeder weiss: Wenn ich nicht für mich selbst sorge, habe ich nichts. «Es wird einem nichts geschenkt im Leben» ist eine der verbreitetsten Lebensweisheiten; auch auf englisch weiss man: «There is no such thing as a free lunch.» «Schau zu dir, niemand anderes tut das für dich» – das sitzt vielen tief in den Knochen. Das Ergebnis? Raffen, kaufen, schaffen, klassisch dargestellt im bekannten Spiel «Monopoly».

Alles anders

Der niederländische Pastor Marien Kollenstaart hat eine christliche Variante des Spiele-Klassikers erfunden. Statt möglichst viel Geld anzuhäufen, geht es bei «Monoholy» darum, dass die Spieler ihr Geld verschenken. Sie müssen ihren Besitz teilen und ihr Geld ausgeben. Die Strassennamen des Originalspiels hat er durch christliche Namen wie «Glaube, Liebe, und Hoffnung», «Dankbarkeit» oder «Vergebung» ersetzt. Wer auf eines der Felder kommt, erhält Geld, anstatt es bezahlen zu müssen. Es gewinnt am Ende der Spieler mit dem geringsten Vermögen.

Was erfüllt?

Hinter dem Spiel steckt die ernste Frage: Was macht mein Leben reich? Im schroffen Gegensatz zum allgemeinen verbreiteten Lebensprinzip stellte Jesus fest: «Geben ist seliger als Nehmen» – und er lebte auch so. Er drückt einen Gott aus, der sich selbst verschenkt, und lädt zu einem Lebensstil der Grosszügigkeit und des Gebens ein.

Die Erfolgsstory des Kapitalismus ist «von nichts zu viel», und zwar alles verdient und erarbeitet. Schaffen und Raffen. Und «je mehr er hat, desto mehr will er». Die Story Gottes mit uns Menschen geht anders. Bei ihm bekommt man zu Anfang alles geschenkt – Liebe, Hoffnung, Vergebung, den vollen Segen – und dann arbeitet man mit diesem «Kapital», indem man es weitergibt. Und man merkt: Je mehr ich gebe, um so mehr bekomme ich. «Gebt, dann wird euch gegeben», sagt Jesus an anderer Stelle, «und zwar wird man euch ein volles, gerütteltes Mass in den Schoss schütten» (Lukas-Evangelium Kapitel 6, Vers 38).   

Unzählige Menschen haben es erlebt, wie reich Geben macht – in unserer Welt ein revolutionäres Konzept. Darfs ein bisschen mehr sein? Dann holen Sie sich das Entscheidende fürs Leben bei Jesus. Und dann fangen Sie an, zu verschenken – Zeit, Geld, Fähigkeiten, sich selbst. Jesus verspricht: Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

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