Iraner mit Träumen und Visionen: «Ich sah einen Mann in einem weissen Gewand»

Pastor Lazarus Yeghnazar von «Transform Iran» sagt, dass Jesus in dem restriktiven Land vielen Menschen durch Träume und Visionen begegnet. Ein Phänomen, das in verschiedenen Ländern im Nahen Osten geschieht.

30.1.2023
2 min
Pastor Lazarus Yeghnazar
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Pastor Lazarus Yeghnazar

Pastor Lazarus Yeghnazar gründete das Werk «Transform Iran». Durch dieses wird im persischen Reich das Evangelium verkündet und Gemeinden gegründet. Lazarus Yeghnazar stellt fest, dass viele Iraner eine übernatürliche Begegnung mit Jesus Christus erleben.

«Die Menschen, die das erlebt haben, können nicht aufhören, darüber zu reden. Daher rührt die schwere Verfolgung und die harte Brutalität», erklärt Yeghnazar die Verfolgung, der viele iranische Christen ausgesetzt sind. «Die Gläubigen sagen: Ich habe eine Vision von einem Mann mit einem weissen Gewand gesehen. Dieser trug ein Kreuz auf der Schulter oder über dem Herzen, und er sagte: «Ich bin Jesus!».'»

Ein «normaler» Berührungspunkt

Während viele Gläubige im Westen Jesus vielleicht dadurch begegnen, dass andere ihnen das Evangelium erklären, sind Träume und Visionen im Iran ein «gewöhnlicher» Berührungspunkt, der das Leben verändern und das Herz eines Menschen verwandeln kann.

Yeghnazar verweist auch auf die Heilige Schrift, die dokumentiert, wie Gott in der Vergangenheit durch Visionen mit den Menschen kommuniziert hat. Heute machen unter anderem Iraner diese geistliche Erfahrung.

«Im Nahen Osten sehen die Menschen Visionen», bilanziert er. «Nach westlichem Verständnis wollen wir, dass alles greifbar, überprüfbar und nachvollziehbar ist. Im Nahen Osten herrscht jedoch eine ganz andere Dynamik, da diese Erfahrungen auf eine grosse Resonanz stossen.»

Überwältigt

«Im Iran sehen die Menschen eine Vision - sie wachen schweissgebadet und zitternd auf», berichtet Yeghnazar. Und er erinnert an die vielen Male, in denen der Herr zu prominenten biblischen Persönlichkeiten durch Träume sprach und ihnen lebensverändernde und wichtige Botschaften übermittelte. «Von Abraham über Mose und Daniel bis hin zu Josef und Maria: Sie alle sahen Visionen und Träume», sagte Yeghnazar. «Und Petrus hatte am Anfang seines Dienstes Träume.»

Yeghnazar geht davon aus, dass die Menschen überrascht sein könnten, wenn sie feststellen, wie häufig Gott im Nahen Osten durch Träume spricht. «90 Prozent der Leute heben die Hand, wenn man in einer Versammlung von iranischen oder afghanischen Christen fragt, wer durch einen Traum oder eine Vision völlig verändert wurde. Wenn wir aber in einer Gemeinde in Wisconsin, Maryland oder Boston fragen: 'Wie viele Menschen sind durch einen Traum zu Christus gekommen?', wird die Gegenfrage auftauchen: 'Was ist ein solcher Traum?'»

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