Durch biblische Geschichten – LKW-Fahrer in Westafrika kommen zum Glauben

28.10.2020
2 min
Missionarin Katee Sheppard betet für LKW-Fahrer
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Missionarin Katee Sheppard betet für LKW-Fahrer

Lastwagenfahren ist ein stressiger Job – in Westafrika ist er dazu sehr gefährlich. Deshalb war der LKW-Fahrer Ahmed sehr froh, dass eine Gruppe von Christen für ihn beten wollte. Umso erstaunter war er, als ihre Gebete erhört wurden.Die Gefahr, überfallen, von korrupten Polizisten ausgenutzt zu werden oder den Job zu verlieren, ist für viele LKW-Fahrer Westafrikas ein täglicher Stressfaktor. Und so war der Muslim Ahmed (Name geändert) nicht abgeneigt, als ihm Christen am Hafen, kurz vor seiner Abfahrt, Gebet anboten – schaden konnte das ja nicht. Zeit, um ihren Geschichten zuzuhören, hatte er allerdings keine. Als er dann losfuhr, war er erstaunt: Er hatte keinerlei Probleme mit der Polizei, genau wie die Christen gebetet hatten.

Das LKW-Ministry

Die Gruppe Christen, die für Ahmed betete, wird von der Missionarin Katee Sheppard (Name geändert) angeführt, die 1998 nach Togo zog. Sie sah, wie LKW-Fahrer auf ihren Routen auch ihre Kultur und den Islam verbreiteten. «Ich dachte: Warum können sie nicht stattdessen das Evangelium verbreiten?» Dies war der Start des «LKW-Dienstes», der sich mittlerweile seit Jahren um die LKW-Fahrer Westafrikas sorgt.

Als Ahmed dieselben Christen ein paar Monate später erneut sah, rief er seine Freunde zusammen, um mit den Christen zu sprechen. Jetzt wollte er die Geschichten hören, von denen sie das letzte Mal gesprochen hatten. Zu seinen Freunden sagte er: «Gott hat ihre Gebete erhört. Jetzt werden wir ihnen zuhören…» Und so hörte er seine erste biblische Geschichte.

Netzwerk der Unterstützung

Jedes Mal, wenn Ahmed wieder an dem westafrikanischen Hafen war, suchte er die Christen auf und bat sie um neue Geschichten von Jesus. Über die Monate hinweg verstand er, dass er selbst einen Retter braucht – und er gab sein Leben Jesus. Damit ist er einer der vielen LKW-Fahrer, die in den vergangenen Jahren an diversen Häfen von Jesus gehört haben und ihm jetzt nachfolgen.

Im ganzen Gebiet gibt es ein Netzwerk von 70 lokalen Christen, welche die LKW-Fahrer in ihrem neuen Glauben unterstützen – viele wurden bereits getauft und neue Gemeinden gegründet. Auch Missionarin Leah Givens (Name geändert) ist Teil des Dienstes. «Mich erstaunt, wie begierig sie danach sind, Gottes Wort zu hören – es ist wirklich ein reifes Feld.»

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